{"id":641,"date":"2014-10-18T02:21:46","date_gmt":"2014-10-18T01:21:46","guid":{"rendered":"http:\/\/www.derendokrinologe.ch\/?page_id=641"},"modified":"2015-03-08T09:42:28","modified_gmt":"2015-03-08T08:42:28","slug":"einleitung","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.derendokrinologe.ch\/?page_id=641","title":{"rendered":"Einleitung"},"content":{"rendered":"<p>Die <a href=\"https:\/\/www.derendokrinologe.ch\/?encyclopedia=endokrinologie\" target=\"_self\" title='Die Endokrinologie ist die \"Lehre von den Hormonen\". Endokrin hei&szlig;en Hormondr&uuml;sen, die ihr Produkt nach innen, direkt ins Blut abgeben. Ein Endokrinologe ist ein Facharzt f&uuml;r Hormone.' class=\"encyclopedia\">Endokrinologie<\/a> ist die Lehre von Erkrankungen der hormonproduzierenden Organe und besch&auml;ftigt sich mit den Folgen der Hormonwirkungen auf das gesamte Organsystem. Die Erkrankungen der hormonproduzierenden Organe setzen sich zusammen aus Erkrankungen der &bull;<a href=\"https:\/\/www.derendokrinologe.ch\/?encyclopedia=hypophyse\" target=\"_self\" title=\"Die Hypophyse ist eine Hormondr&uuml;se, der eine zentrale Rolle bei der Regulation des Hormonsystems im K&ouml;rper zukommt. Die Hypophyse sitzt in einer kn&ouml;chernen Vertiefung auf H&ouml;he der Nase in der Mitte des Kopfes. Eine gel&auml;ufige deutsche Bezeichnung ist auch Hirnanhangdr&uuml;se.\" class=\"encyclopedia\">Hypophyse<\/a> (Hirnanhangdr&uuml;se)<br>\n&bull;Schilddr&uuml;se<br>\n&bull;Nebenschilddr&uuml;se &amp; Nebenniere<br>\n&bull;<a href=\"https:\/\/www.derendokrinologe.ch\/?encyclopedia=pankreas\" target=\"_self\" title=\"Bauchspeicheldr&uuml;se\" class=\"encyclopedia\">Pankreas<\/a> (Bauchspeicheldr&uuml;se)<br>\n&bull;Gonaden (Geschlechtsdr&uuml;sen) <\/p>\n<p>Ein besonderer Schwerpunkt sind erbliche Erkrankungen, die zur Bildung von Tumoren in verschiedenen hormonbildenden Dr&uuml;sen f&uuml;hren k&ouml;nnen, insbesondere die sogenannten multiplen endokrinen Neoplasien. Hier besteht eine enge Zusammenarbeit mit den chirurgischen Kollegen. <\/p>\n<p>Kompetenzen der <a href=\"https:\/\/www.derendokrinologe.ch\/?encyclopedia=endokrinologie\" target=\"_self\" title='Die Endokrinologie ist die \"Lehre von den Hormonen\". Endokrin hei&szlig;en Hormondr&uuml;sen, die ihr Produkt nach innen, direkt ins Blut abgeben. Ein Endokrinologe ist ein Facharzt f&uuml;r Hormone.' class=\"encyclopedia\">Endokrinologie<\/a> Marburg<br>\n&bull;<a href=\"https:\/\/www.derendokrinologe.ch\/?encyclopedia=diabetes-mellitus\" target=\"_self\" title=\"Umgangssprachlich &bdquo;Zuckerkrankheit&ldquo; genannt, (lat.: honigs&uuml;sser Durchfluss) ist eine Stoffwechselerkrankung, die zu erh&ouml;hten Blutzuckerwerten f&uuml;hrt. Es gibt zwei wesentliche Formen des Diabetes: Typ 1 und Typ 2 Diabetes.\" class=\"encyclopedia\">Diabetes mellitus<\/a><br>\n&bull;Fettstoffwechselst&ouml;rungen<br>\n&bull;Erkrankungen der Hirnanhangsdr&uuml;se<br>\n&bull;Erkrankungen der hormonbildenden Anteile der Bauchspeicheldr&uuml;se,<br>\n insbesondere auch hormonbildende Tumoren, z.B. Insulinom<br>\n&bull;Endokrinologische Funktionsdiagnostik<br>\n&bull;Osteoporose<br>\n&bull;Erkrankungen der Gonaden<br>\n&bull;Erkrankungen der Nebennieren<br>\n&bull;Schilddr&uuml;senerkrankungen  <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.derendokrinologe.ch\/?encyclopedia=diabetes-mellitus\" target=\"_self\" title=\"Umgangssprachlich &bdquo;Zuckerkrankheit&ldquo; genannt, (lat.: honigs&uuml;sser Durchfluss) ist eine Stoffwechselerkrankung, die zu erh&ouml;hten Blutzuckerwerten f&uuml;hrt. Es gibt zwei wesentliche Formen des Diabetes: Typ 1 und Typ 2 Diabetes.\" class=\"encyclopedia\">Diabetes mellitus<\/a><\/p>\n<p>Die Erkrankung <a href=\"https:\/\/www.derendokrinologe.ch\/?encyclopedia=diabetes-mellitus\" target=\"_self\" title=\"Umgangssprachlich &bdquo;Zuckerkrankheit&ldquo; genannt, (lat.: honigs&uuml;sser Durchfluss) ist eine Stoffwechselerkrankung, die zu erh&ouml;hten Blutzuckerwerten f&uuml;hrt. Es gibt zwei wesentliche Formen des Diabetes: Typ 1 und Typ 2 Diabetes.\" class=\"encyclopedia\">Diabetes mellitus<\/a> ist eine Stoffwechselst&ouml;rung, die gekennzeichnet ist durch zu hohe Blutzuckerwerte aufgrund eines relativen oder absoluten Insulinmangels. Es gibt unterschiedliche Diabetestypen. Das gemeinsame Ziel der Behandlung ist eine Optimierung des Blutzuckerspiegels. <\/p>\n<p>Typ 1 &ndash; Diabetes<br>\n Bei dieser Erkrankung besteht ein absoluter Insulinmangel durch Versagen der insulinsezernierenden &szlig;- Zellen in der Bauchspeicheldr&uuml;se (sog. Langerhans- Insel). Wenn ca. 80 % aller <a href=\"https:\/\/www.derendokrinologe.ch\/?encyclopedia=beta-zellen\" target=\"_self\" title=\"Eine Zellart in der Bauchspeicheldr&uuml;se (Langerhans'sche Inseln des Pankreas), die f&uuml;r die Produktion von Insulin verantwortlich ist.\" class=\"encyclopedia\">Beta-Zellen<\/a> zerst&ouml;rt sind, steigt der Blutzucker an. Genetische Faktoren spielen eine pr&auml;disponierende Rolle. 20 % der Typ 1 Diabetiker haben eine positive Familienanamnese mit Typ 1 Diabetes. Beim immunologisch vermittelten Typ A lassen sich inselzellspezifische Autoantik&ouml;rper nachweisen (z.B. <a href=\"https:\/\/www.derendokrinologe.ch\/?encyclopedia=insulin\" target=\"_self\" title=\"Insulin ist ein blutzuckersenkendes Hormon. Ein Eiweiss, das aus 51 Aminos&auml;uren besteht und in den sogenannten Beta-Zellen der Bauchspeicheldr&uuml;se produziert wird. Insulin erm&ouml;glicht den Eintritt von Blutzucker durch die Zellmembran in bestimmte Zellen.\" class=\"encyclopedia\">Insulin<\/a>- Antik&ouml;rper, zytoplasmatische Inselzellantik&ouml;rper, Antik&ouml;rper gegen Glutamatdekarboxylase oder Antik&ouml;rper gegen Tyrosinphosphatase). Beim sogenannten idiopathischen Typ B hingegen gelingt ein Nachweis von Antik&ouml;rpern nicht. <\/p>\n<p>Typ 2 &ndash; Diabetes<br>\n Diese h&auml;ufigste Diabetes &ndash; Form beginnt meist erst im h&ouml;heren Lebensalter. Urs&auml;chlich besteht dabei ein Missverh&auml;ltnis zwischen der <a href=\"https:\/\/www.derendokrinologe.ch\/?encyclopedia=insulinsekretion\" target=\"_self\" title=\"Insulinaussch&uuml;ttung, Absonderung von Insulin aus den insulinproduzierenden Beta-Zellen der Bauchspeicheldr&uuml;se.\" class=\"encyclopedia\">Insulinsekretion<\/a> (welche relativ zu gering ist) und einer sich verschlechternden Insulinwirkung (sog. <a href=\"https:\/\/www.derendokrinologe.ch\/?encyclopedia=insulinresistenz\" target=\"_self\" title=\"Eine grundlegende Stoffwechselabnormalit&auml;t, die oft Ursache f&uuml;r den Typ 2 Diabetes ist: Die K&ouml;rperzellen reagieren zu gering oder gar nicht mehr auf Insulin - sie sind resistent f&uuml;r Insulin.\" class=\"encyclopedia\">Insulinresistenz<\/a>). Die Mehrzahl der Erkrankungen entwickelt sich auf dem Boden eines sogenannten metabolischen Syndroms (geh&auml;uftes Zusammentreffen der vier Risikofaktoren &ndash; stammbetonte Adipositas, Dyslipoprotein&auml;mie, essentielle arterielle Hypertonie und pathologische Glucosetoleranz bzw. Typ 2 <a href=\"https:\/\/www.derendokrinologe.ch\/?encyclopedia=diabetes-mellitus\" target=\"_self\" title=\"Umgangssprachlich &bdquo;Zuckerkrankheit&ldquo; genannt, (lat.: honigs&uuml;sser Durchfluss) ist eine Stoffwechselerkrankung, die zu erh&ouml;hten Blutzuckerwerten f&uuml;hrt. Es gibt zwei wesentliche Formen des Diabetes: Typ 1 und Typ 2 Diabetes.\" class=\"encyclopedia\">Diabetes mellitus<\/a>). Anf&auml;nglich besteht eine <a href=\"https:\/\/www.derendokrinologe.ch\/?encyclopedia=insulinresistenz\" target=\"_self\" title=\"Eine grundlegende Stoffwechselabnormalit&auml;t, die oft Ursache f&uuml;r den Typ 2 Diabetes ist: Die K&ouml;rperzellen reagieren zu gering oder gar nicht mehr auf Insulin - sie sind resistent f&uuml;r Insulin.\" class=\"encyclopedia\">Insulinresistenz<\/a> der insulinabh&auml;ngigen Gewebe (z.B. Skelettmuskelzellen), wodurch erh&ouml;hte Insulinspiegel f&uuml;r die Verwertung der aufgenommenen Glucose erforderlich sind. Diese vermehrte Insulinproduktion wiederum f&uuml;hrt zu einem erh&ouml;hten Hungergef&uuml;hl, f&uuml;hrt zu Adipositas und verursacht die Entwicklung einer vorzeitigen Arteriosklerose.. <\/p>\n<p>Andere Diabetes &ndash; Formen<br>\n <a href=\"https:\/\/www.derendokrinologe.ch\/?encyclopedia=diabetes-mellitus\" target=\"_self\" title=\"Umgangssprachlich &bdquo;Zuckerkrankheit&ldquo; genannt, (lat.: honigs&uuml;sser Durchfluss) ist eine Stoffwechselerkrankung, die zu erh&ouml;hten Blutzuckerwerten f&uuml;hrt. Es gibt zwei wesentliche Formen des Diabetes: Typ 1 und Typ 2 Diabetes.\" class=\"encyclopedia\">Diabetes mellitus<\/a> kann in Rahmen von anderen endokrinologischen Erkrankungen (z.B. Cushing &ndash; Syndrom), medikament&ouml;s bedingt, begleitend zu Bauchspeicheldr&uuml;sen &ndash; Erkrankungen und bei neurologischen Erkrankungen (z.B. Wolfram &ndash; Syndrom) auftreten.<br>\n Ziel der individuell zu konzipierenden Therapie eines <a href=\"https:\/\/www.derendokrinologe.ch\/?encyclopedia=diabetes-mellitus\" target=\"_self\" title=\"Umgangssprachlich &bdquo;Zuckerkrankheit&ldquo; genannt, (lat.: honigs&uuml;sser Durchfluss) ist eine Stoffwechselerkrankung, die zu erh&ouml;hten Blutzuckerwerten f&uuml;hrt. Es gibt zwei wesentliche Formen des Diabetes: Typ 1 und Typ 2 Diabetes.\" class=\"encyclopedia\">Diabetes mellitus<\/a> ist es, einen anhaltend erh&ouml;hten Blutzucker-Stoffwechsel und die hierdurch entstehenden Folgeerkrankungen (diabetische Augenhintergrundsver&auml;nderungen, diabetische Nierenerkrankungen, diabetisches Fusssyndrom, diabetische neurologische Erkrankungen) zu verhindern. <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.derendokrinologe.ch\/?encyclopedia=diabetes-mellitus\" target=\"_self\" title=\"Umgangssprachlich &bdquo;Zuckerkrankheit&ldquo; genannt, (lat.: honigs&uuml;sser Durchfluss) ist eine Stoffwechselerkrankung, die zu erh&ouml;hten Blutzuckerwerten f&uuml;hrt. Es gibt zwei wesentliche Formen des Diabetes: Typ 1 und Typ 2 Diabetes.\" class=\"encyclopedia\">Diabetes mellitus<\/a> Typ 1 und 2 in der Schwangerschaft und <a href=\"https:\/\/www.derendokrinologe.ch\/?encyclopedia=gestationsdiabetes\" target=\"_self\" title=\"Wenn ein Diabetes w&auml;hrend einer Schwangerschaft auftritt, wird er als Gestationsdiabetes bezeichnet. Bei 10 Prozent der Betroffenen bleibt der Diabetes auch nach der Schwangerschaft bestehen.\" class=\"encyclopedia\">Gestationsdiabetes<\/a> <\/p>\n<p> Schwangerschaftsdiabetes bezeichnet Blutzuckererh&ouml;hungen in der Schwangerschaft ohne das ein <a href=\"https:\/\/www.derendokrinologe.ch\/?encyclopedia=diabetes-mellitus\" target=\"_self\" title=\"Umgangssprachlich &bdquo;Zuckerkrankheit&ldquo; genannt, (lat.: honigs&uuml;sser Durchfluss) ist eine Stoffwechselerkrankung, die zu erh&ouml;hten Blutzuckerwerten f&uuml;hrt. Es gibt zwei wesentliche Formen des Diabetes: Typ 1 und Typ 2 Diabetes.\" class=\"encyclopedia\">Diabetes mellitus<\/a> vorbekannt ist.<br>\n In Kooperation mit der Klinik f&uuml;r Gyn&auml;kologie und Geburtshilfe und mit niedergelassenen Gyn&auml;kologen findet eine intensive, sowohl station&auml;re als auch ambulante Betreuung der schwangeren Diabetikerinnen mit Typ 1- oder Typ 2-Diabetes und der Gestationsdiabetikerinnen statt.<br>\n Wesentliche Inhalte sind dabei, der Patientin die Ursachen des <a href=\"https:\/\/www.derendokrinologe.ch\/?encyclopedia=gestationsdiabetes\" target=\"_self\" title=\"Wenn ein Diabetes w&auml;hrend einer Schwangerschaft auftritt, wird er als Gestationsdiabetes bezeichnet. Bei 10 Prozent der Betroffenen bleibt der Diabetes auch nach der Schwangerschaft bestehen.\" class=\"encyclopedia\">Gestationsdiabetes<\/a> und m&ouml;gliche Folgen schlechter Blutzuckerwerte w&auml;hrend der Schwangerschaft zu vermitteln. In enger Zusammenarbeit zwischen &Auml;rztin\/Arzt, Diabetesassistentin und Patientin wird eine Ern&auml;hrungs- und Bewegungsoptimierung angestrebt, die regelm&auml;&szlig;ig und in kurzen Zeitintervallen mit Hilfe der von der Patientin selbst gemessenen Blutzuckerwerte und des einmal monatlich gemessenen HbA1c-Wertes &uuml;berpr&uuml;ft wird. Wenn n&ouml;tig, wird eine Insulintherapie veranlasst, deren Anpassung an die jeweiligen Blutzuckerwerte ebenfalls in st&auml;ndiger R&uuml;cksprache zwischen Diabetesberatung und &Auml;rztin\/Arzt stattfindet. <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.derendokrinologe.ch\/?encyclopedia=diabetes-mellitus\" target=\"_self\" title=\"Umgangssprachlich &bdquo;Zuckerkrankheit&ldquo; genannt, (lat.: honigs&uuml;sser Durchfluss) ist eine Stoffwechselerkrankung, die zu erh&ouml;hten Blutzuckerwerten f&uuml;hrt. Es gibt zwei wesentliche Formen des Diabetes: Typ 1 und Typ 2 Diabetes.\" class=\"encyclopedia\">Diabetes mellitus<\/a> Therapie \/ Diabetikerschulung <\/p>\n<p> Die Diabetes-Therapie erfolgt f&uuml;r jeden Betroffenen individuell, d.h., dass unter anderem Vor- und Begleiterkrankungen (z.B. Adipositas, Fettstoffwechselst&ouml;rungen u.s.w.), die pers&ouml;nlichen Lebensumst&auml;nde (z.B. Schichtarbeit) ber&uuml;cksichtigt werden.<br>\n Wir informieren und schulen der <a href=\"https:\/\/www.derendokrinologe.ch\/?encyclopedia=diagnose\" target=\"_self\" title=\"Diagnose ist in Berufen der Gesundheit, wie beispielsweise Medizin, die genaue Zuordnung von Befunden zu einem Krankheitsbegriff.\" class=\"encyclopedia\">Diagnose<\/a> entsprechend &uuml;ber das Wesen der Erkrankung,<br>\n der &auml;rztlichen Anordnung entsprechend &uuml;ber Wirkungsweisen der verordneten Antidiabetika<br>\n (Tabletten und\/oder <a href=\"https:\/\/www.derendokrinologe.ch\/?encyclopedia=insulin\" target=\"_self\" title=\"Insulin ist ein blutzuckersenkendes Hormon. Ein Eiweiss, das aus 51 Aminos&auml;uren besteht und in den sogenannten Beta-Zellen der Bauchspeicheldr&uuml;se produziert wird. Insulin erm&ouml;glicht den Eintritt von Blutzucker durch die Zellmembran in bestimmte Zellen.\" class=\"encyclopedia\">Insulin<\/a>), Insulininjektion, Blutzuckerselbstkontrolle, &uuml;ber eine bedarfs-gerechte vollwertige Ern&auml;hrung, Gegenma&szlig;nahmen bei evtl. Stoffwechselentgleisungen, Diabetes und k&ouml;rperliche Aktivit&auml;t, sowie Vorsorgeprogramme.<br>\n Die Patienten werden bei der Umstellung auf eine Insulinpumpentherapie, sowie in der Handhabung eines kontinuierlichen Blutzuckermessger&auml;tes angeleitet und unterst&uuml;tzt.<br>\n Der Betroffene soll bef&auml;higt werden, den Alltag gut meistern zu k&ouml;nnen. <\/p>\n<p>Diabetiker-Schulung <\/p>\n<p> In Kooperation mit der Schwerpunktpraxis Dr. Eidenm&uuml;ller und Partner f&uuml;hren wir Diabetiker-Schulungen durch. <\/p>\n<p>Fettstoffwechselst&ouml;rungen <\/p>\n<p>Am h&auml;ufigsten finden sich in den Industrienationen zu hohe Blutfett- und Cholesterinwerte. Dies steigert das Risiko f&uuml;r Arterienverkalkung (Arteriosklerose).<br>\n H&auml;ufig sind zu hohe Blutfettwerte vergesellschaftet mit &Uuml;bergewicht, <a href=\"https:\/\/www.derendokrinologe.ch\/?encyclopedia=diabetes-mellitus\" target=\"_self\" title=\"Umgangssprachlich &bdquo;Zuckerkrankheit&ldquo; genannt, (lat.: honigs&uuml;sser Durchfluss) ist eine Stoffwechselerkrankung, die zu erh&ouml;hten Blutzuckerwerten f&uuml;hrt. Es gibt zwei wesentliche Formen des Diabetes: Typ 1 und Typ 2 Diabetes.\" class=\"encyclopedia\">Diabetes mellitus<\/a>, Schilddr&uuml;senunterfunktion (<a href=\"https:\/\/www.derendokrinologe.ch\/?encyclopedia=hypothyreose\" target=\"_self\" title=\"Unterfunktion der Schilddr&uuml;se\" class=\"encyclopedia\">Hypothyreose<\/a>) oder unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;igem Alkoholkonsum.<br>\n Diese St&ouml;rungen werden oft erst dann erkannt, wenn durch die Arterienverkalkung andere Erkrankungen auftreten (z.B. Herzinfarkt).<br>\n In der Laboruntersuchung fallen zun&auml;chst hohe Gesamtcholesterin- und Triglyceridwerte auf.<br>\n Hohe LDL-Cholesterinwerte f&ouml;rdern Arteriosklerose. Hohe HDL-Cholesterinwerte sch&uuml;tzen vor Arteriosklerose.<br>\n Die Therapie richtete sich danach, ob die Fettstoffwechselst&ouml;rung bereits eine andere Erkrankung ausgel&ouml;st hat. Hier gelten dann andere Zielwerte f&uuml;r das LDL-Cholesterin (bei Herzinfarkt z. B. &lt;100mg\/dl). \n Zun&auml;chst sollte eine ausgewogene Ern&auml;hrung und vermehrte k&ouml;rperliche Bet&auml;tigung angestrebt werden. Reicht dies nicht, kann die Fettstoffwechsellst&ouml;rung durch verschiedene medikament&ouml;se Ans&auml;tze therapiert werden. Manchmal ist auch eine Kombinationstherapie notwendig. \n\n \n\nErkrankungen der Hirnanhangsdr&uuml;se \n\nDie h&auml;ufigste Ursache f&uuml;r eine Funktionsst&ouml;rung der <a href=\"https:\/\/www.derendokrinologe.ch\/?encyclopedia=hypophyse\" target=\"_self\" title=\"Die Hypophyse ist eine Hormondr&uuml;se, der eine zentrale Rolle bei der Regulation des Hormonsystems im K&ouml;rper zukommt. Die Hypophyse sitzt in einer kn&ouml;chernen Vertiefung auf H&ouml;he der Nase in der Mitte des Kopfes. Eine gel&auml;ufige deutsche Bezeichnung ist auch Hirnanhangdr&uuml;se.\" class=\"encyclopedia\">Hypophyse<\/a> im Erwachsenenalter sind Hypophysentumoren. Meist handelt es sich dabei um sogenannte Adenome (Wucherung von Dr&uuml;sengewebe, stets gutartig). Diese bewirken entweder eine vermehrte Hormonproduktion oder es kommt zu einem teilweisen oder vollst&auml;ndigen Funktionsverlust der Hirnanhangsdr&uuml;se. \n\n Man unterscheidet zwischen Mikroadenomen (Gr&ouml;&szlig;e unter 1cm) und Makroadenomen (Gr&ouml;&szlig;e &uuml;ber 1cm). Da durch diese Tumoren die Funktionsf&auml;higkeit der Hirnanhangsdr&uuml;se beeintr&auml;chtigt werden kann und insbesondere bei den Makroadenomen das Augenlicht durch Druck des Adenoms auf den Sehnerv gef&auml;hrdet werden kann, sollte eine Behandlung erfolgen. Oft werden Hypophysenadenome zuf&auml;llig entdeckt oder der Patient bemerkt eine Sehverschlechterung, wenn das Hypophysenadenom durch Druck auf die Sehnervenkreuzung zu Gesichtsfeldausf&auml;llen f&uuml;hrt. Aber auch unspezifische Symptome wie Ausbleiben der Regel bei der Frau, Impotenz beim Mann, unerf&uuml;llter Kinderwunsch, M&uuml;digkeit oder Abgeschlagenheit k&ouml;nnen auf eine Erkrankung der <a href=\"https:\/\/www.derendokrinologe.ch\/?encyclopedia=hypophyse\" target=\"_self\" title=\"Die Hypophyse ist eine Hormondr&uuml;se, der eine zentrale Rolle bei der Regulation des Hormonsystems im K&ouml;rper zukommt. Die Hypophyse sitzt in einer kn&ouml;chernen Vertiefung auf H&ouml;he der Nase in der Mitte des Kopfes. Eine gel&auml;ufige deutsche Bezeichnung ist auch Hirnanhangdr&uuml;se.\" class=\"encyclopedia\">Hypophyse<\/a> hindeuten. \n Kommt es bei einem hormonaktiven Adenom zu einer vermehrten Produktion von Corticotropin (ACTH) l&ouml;st dies in den Nebennieren eine vermehrte Produktion von Cortisol aus und es entsteht das Krankheitsbild des Morbus Cushing mit &bdquo;Vollmondgesicht&ldquo;, &bdquo;Stiernacken&ldquo;, Akne, ungewollter Gewichtszunahme, Depressionen, Wassereinlagerungen, Muskelschw&auml;che sowie einem Abbau der Knochensubstanz, in deren Folge Knochenbr&uuml;che auftreten k&ouml;nnen. H&auml;ufig entsteht eine diabetische Stoffwechsellage sowie ein Anstieg des Blutdrucks (arterielle Hypertonie). \n\n Vermehrt Prolaktin freisetzende Adenome werden Prolaktinome genannt. Ca. 30-40% aller Hypophysenadenome sind Prolaktinome. Bei Frauen kommt es meistens zu einem Ausbleiben der Regelblutung (Amenorrhoe) und Milchfluss aus der Brust (Galacthorroe). M&auml;nner leiden eher unter Libidoverlust und Impotenz. \n Bei einer &uuml;berschie&szlig;enden Wachstumshormonsekretion spricht man von dem Krankheitsbild der Akromegalie. Im Erwachsenenalter kommt es hierdurch zu einem Wachstum von H&auml;nden und F&uuml;&szlig;en, sowie Kinn, Nase und Kiefer. Problematisch ist eine Vergr&ouml;&szlig;erung der inneren Organe. Weiterhin kommt es h&auml;ufig zu Gelenkbeschwerden und Wassereinlagerungen. \n\n H&auml;ufiger sind hormoninaktive Adenome. Diese k&ouml;nnen eine unzureichende Hormonproduktion bewirken und zu einer hormonellen Unterversorgung des K&ouml;rpers bis hin zu einer kompletten Hypophyseninsuffizienz (Ausfall der Wachstumshormonproduktion. Ausfall der Geschlechtshormone, Ausfall der Schilddr&uuml;senhormone und Ausfall der Stresshormone) f&uuml;hren. Die Symptome sind unterschiedlich, je nachdem wie viele und welche Hormone nicht mehr gebildet werden. Die h&auml;ufigsten Symptome sind Zyklusunregelm&auml;&szlig;igkeiten, Impotenz, M&uuml;digkeit, Abgeschlagenheit und Antriebsschw&auml;che. Die Pat. berichten h&auml;ufig &uuml;ber einen sogenannten Leistungsknick. Die schwerwiegenste Form der Hypophysenvorderlappeninsuffizienz ist das hypophys&auml;re Koma, welches lebensbedrohlich ist. \n\n Neben den Hypophysenadenomen kann es auch in sehr seltenen F&auml;llen zu St&ouml;rungen der Hormonbildung durch bosartige Tumoren oder Absiedlungen b&ouml;sartiger Tumoren kommen. Weiterhin k&ouml;nnen andere Erkrankungen zu einem Ausfall der Hormonproduktion f&uuml;hren, z.B. eine Entz&uuml;ndung der Hirnanhangsdr&uuml;se selbst (Hypophysitis) oder eine Entz&uuml;ndung des Gehirns (Enzephalitis oder Meningitis). \n Eine St&ouml;rung der Hypophysenfunktion kann ebenfalls nach Operationen im Bereich der Hirnanhangsdr&uuml;se, nach Geburten (Sheehan-Syndrom) oder nach Unf&auml;llen mit Sch&auml;delhirntrauma auftreten. \n\nErbliche endokrine Tumorerkrankungen (Multiple endokrine Neoplasie) \n Sehr selten gibt es Patienten mit erblichen endokrinen Tumorerkrankungen. Die Tumorerkrankungen k&ouml;nnen in verschiedenen Organen vorkommen und werden autosomal-dominant vererbt. Man unterscheidet 2 verschiedene Syndrome: MEN 1 Syndrom (prim&auml;rer Hyperparathyreoidismus, Pankreastumore, Hypophysentumore) und das MEN 2 Syndrom (medull&auml;res Schilddr&uuml;sencarcinom, prim&auml;rer Hyperparathyreoidismus, Ph&auml;ochromozytom)(siehe dort). Bei einer positiven Familienanamnese mit gleichen Erkrankungen sollte eine genetische Diagnostik durchgef&uuml;hrt werden. \n\n \n\nErkrankungen der hormonbildenden Anteile der Bauchspeicheldr&uuml;se \n\nZu den h&auml;ufigsten Erkrankungen der hormonbildenden Anteile der Bauchspeicheldr&uuml;se (<a href=\"https:\/\/www.derendokrinologe.ch\/?encyclopedia=pankreas\" target=\"_self\" title=\"Bauchspeicheldr&uuml;se\" class=\"encyclopedia\">Pankreas<\/a>) geh&ouml;ren zum einen die bekannteste Erkrankung des <a href=\"https:\/\/www.derendokrinologe.ch\/?encyclopedia=pankreas\" target=\"_self\" title=\"Bauchspeicheldr&uuml;se\" class=\"encyclopedia\">Pankreas<\/a>, der <a href=\"https:\/\/www.derendokrinologe.ch\/?encyclopedia=diabetes-mellitus\" target=\"_self\" title=\"Umgangssprachlich &bdquo;Zuckerkrankheit&ldquo; genannt, (lat.: honigs&uuml;sser Durchfluss) ist eine Stoffwechselerkrankung, die zu erh&ouml;hten Blutzuckerwerten f&uuml;hrt. Es gibt zwei wesentliche Formen des Diabetes: Typ 1 und Typ 2 Diabetes.\" class=\"encyclopedia\">Diabetes mellitus<\/a> (siehe dort), der durch eine Unterfunktion der &szlig;-Zellen der Bauchspeicheldr&uuml;se gekennzeichnet ist und auf einer Sekretionsst&ouml;rung des in diesen Zellen gebildeten Hormons <a href=\"https:\/\/www.derendokrinologe.ch\/?encyclopedia=insulin\" target=\"_self\" title=\"Insulin ist ein blutzuckersenkendes Hormon. Ein Eiweiss, das aus 51 Aminos&auml;uren besteht und in den sogenannten Beta-Zellen der Bauchspeicheldr&uuml;se produziert wird. Insulin erm&ouml;glicht den Eintritt von Blutzucker durch die Zellmembran in bestimmte Zellen.\" class=\"encyclopedia\">Insulin<\/a> beruht. \n Zu den Erkrankungen der hormonbildenden Anteile der Bauchspeicheldr&uuml;se, die durch eine &Uuml;berproduktion an Hormonen kennzeichnet ist, geh&ouml;ren insbesondere die sogenannten neuroendokrinen Tumore des <a href=\"https:\/\/www.derendokrinologe.ch\/?encyclopedia=pankreas\" target=\"_self\" title=\"Bauchspeicheldr&uuml;se\" class=\"encyclopedia\">Pankreas<\/a>. Diese sind zu 55% hormonell aktiv. Die Tumoren sind nach dem Namen des jeweiligen &uuml;berproduzierten Hormons benannt: <a href=\"https:\/\/www.derendokrinologe.ch\/?encyclopedia=insulin\" target=\"_self\" title=\"Insulin ist ein blutzuckersenkendes Hormon. Ein Eiweiss, das aus 51 Aminos&auml;uren besteht und in den sogenannten Beta-Zellen der Bauchspeicheldr&uuml;se produziert wird. Insulin erm&ouml;glicht den Eintritt von Blutzucker durch die Zellmembran in bestimmte Zellen.\" class=\"encyclopedia\">Insulin<\/a> (Insulinom), Gastrin (Gastrinom), vasoaktives intestinales Polypeptid (VIP; VIPom) und Glukagon (Glukagonom). \n\nNeuroendokrine Pankreastumore \n\nInsulinom \n Das Insulinom ist der h&auml;ufigste, meist gutartige (&gt;90%) hormonbildende Tumor der Bauchspeicheldr&uuml;se. Insulinome k&ouml;nnen selten auch in Kombination mit anderen endokrinen Erkrankungen im Rahmen des MEN (multiple endokrine Neoplasie)-Syndroms Typ I auftreten.<br>\n Die Klinik ist durch spontane Unterzuckerungen, autonome Nervensymptomatik (Schwitzen, Hitzegef&uuml;hl, Herzklopfen, Herzrasen, Zittern, Angst, Hei&szlig;hunger, &Uuml;belkeit) sowie neurologische Symptome aufgrund der Unterzuckerungen (Sehst&ouml;rungen, Schwindel, Kopfschmerzen, Verwirrtheit, Verhaltens&auml;nderungen, Aggressivit&auml;t, Sprachst&ouml;rungen u.v.m.) gekennzeichnet.<br>\n Durch einen station&auml;r &uuml;ber drei Tage durchgef&uuml;hrten Hungerversuch unter standardisierten Bedingungen sowie bildgebende Darstellung der Bauchspeicheldr&uuml;se mittels CT, MRT oder Endosonographie ist eine sichere Diagnosestellung und OP-Planung m&ouml;glich. Eine Operation kann in vielen F&auml;llen teilweise organerhaltend in enger Kooperation mit den Kollegen der Visceral-, Thorax- und Gef&auml;&szlig;chirurgie erfolgen. <\/p>\n<p>Gastrinom (auch Zollinger-Ellison-Syndrom genannt)<br>\n Dieser seltenere neuroendokrine Tumor ist in ca 80% der F&auml;lle im <a href=\"https:\/\/www.derendokrinologe.ch\/?encyclopedia=pankreas\" target=\"_self\" title=\"Bauchspeicheldr&uuml;se\" class=\"encyclopedia\">Pankreas<\/a> lokalisiert. Andere Manifestationsorte stellen der Zw&ouml;lffingerdarm (Duodenum) sowie seltener der Mageneingangsbereich dar. Die &Uuml;berproduktion des Hormons Gastrin bewirkt eine &uuml;berm&auml;&szlig;ige S&auml;ureproduktion des Magens und ist somit Ursache f&uuml;r h&auml;ufig zahlreich auftretende Geschw&uuml;re im Magen-Darmtrakt. Auch dieser Tumor kann im Rahmen des MEN (multiple endokrine Neoplasie)-Syndroms Typ I auftreten.<br>\n <a href=\"https:\/\/www.derendokrinologe.ch\/?encyclopedia=klinisch\" target=\"_self\" title=\"Klinisch kann&nbsp;folgende Bedeutungen haben: Krankhaft, &uuml;berm&auml;ssig hygienisch, kalt, zu einer Klinik geh&ouml;rend, in einer Klinik befindlich\" class=\"encyclopedia\">Klinisch<\/a> fallen vor allem schwer und langfristig behandelbare, zahlreiche und wiederkehrende Magen- und Zw&ouml;lffingerdarmgeschw&uuml;re auf. Auch dauerhafte Durchf&auml;lle werden beobachtet.<br>\n Die Diagnosestellung f&uuml;r diese Art von neuroendokrinen Tumoren erfolgt durch Bestimmung des n&uuml;chtern abgenommenen Gastrinspiegels im Blut (deutliche Erh&ouml;hung) sowie durch Durchf&uuml;hrung eines Stimulationstests unter standardisierten Bedingungen (Sekretin-Test), durch den gastroskopischen (Magenspiegelung) Nachweis von zahlreichen Geschw&uuml;ren im Magen-Darmtrakt sowie durch Darstellung des Tumors in der Schnittbildgebung (CT, MRT, Endosonographie). Therapiem&ouml;glichkeiten stellen die chirurgische Entfernung des Tumors sowie die medikament&ouml;se S&auml;ureblockade mit Protonenpumpenhemmern dar. <\/p>\n<p>VIPom (auch Verner-Morrison-Syndrom genannt)<br>\nVIPome sind sehr seltene Pankreastumore mit vermehrter Produktion von vasoaktivem intestinalen Polypeptid (VIP) und anderen Eiwei&szlig;stoffen.<br>\n <a href=\"https:\/\/www.derendokrinologe.ch\/?encyclopedia=klinisch\" target=\"_self\" title=\"Klinisch kann&nbsp;folgende Bedeutungen haben: Krankhaft, &uuml;berm&auml;ssig hygienisch, kalt, zu einer Klinik geh&ouml;rend, in einer Klinik befindlich\" class=\"encyclopedia\">Klinisch<\/a> kommt es zu ausgepr&auml;gten w&auml;ssrigen Durchf&auml;llen, erniedrigtem Kaliumspiegel im Blut sowie Chloridmangel. Als Folge treten eine Austrocknung (Dehydrierung), Gewichtsverlust, Bauchschmerzen sowie Verwirrtheitszust&auml;nde auf.<br>\n Auch hier steht in der Diagnostik die Bestimmung des Hormons VIP im Blut sowie die Bildgebung zur Tumorlokalisation im Vordergrund. <\/p>\n<p>Glukagonom<br>\n Dieser extrem seltene Tumor der Bauchspeicheldr&uuml;se wird durch die vermehrte Herstellung und Sekretion des Hormons Glukagon aus den sogenannten A-Zellen der Bauchspeicheldr&uuml;se charakterisiert. <\/p>\n<p>Endokrinologische Funktionsdiagnostik<\/p>\n<p>Der Bereich <a href=\"https:\/\/www.derendokrinologe.ch\/?encyclopedia=endokrinologie\" target=\"_self\" title='Die Endokrinologie ist die \"Lehre von den Hormonen\". Endokrin hei&szlig;en Hormondr&uuml;sen, die ihr Produkt nach innen, direkt ins Blut abgeben. Ein Endokrinologe ist ein Facharzt f&uuml;r Hormone.' class=\"encyclopedia\">Endokrinologie<\/a> &amp; Diabetologie verf&uuml;gt &uuml;ber eine Reihe von funktionsdiagnostischen Untersuchungsm&ouml;glichkeiten <\/p>\n<p>Ultraschall (Sonographie)<br>\nMit einem multifunktionalen Ultraschallger&auml;t k&ouml;nnen Organe im Bereich des Ober- und Unterbauches sowie endokrine Organe mit anderer Lokalisation untersucht werden. Die Ultraschalluntersuchung ist eine reine bildgebende Untersuchung. Sie erlaubt die Beurteilung der Struktur bzw. die Feststellung von Strukturver&auml;nderungen verschiedener Dr&uuml;sen. Sie stellt somit eine wesentliche Hilfe bei der Diagnostik endokriner Erkrankungen dar. Oberfl&auml;chlich liegende Organe wie Schilddr&uuml;se, Nebenschilddr&uuml;sen, Brustdr&uuml;sen und Hoden sind mit Hilfe spezieller Schallk&ouml;pfe gut zu beurteilen. So sind Vergr&ouml;&szlig;erungen der Schilddr&uuml;se sowie Zysten und Knoten in der Schilddr&uuml;se gut darstellbar. Bestimmte strukturelle Ver&auml;nderungen k&ouml;nnen Hinweise auf b&ouml;sartige Tumorerkrankungen der Schilddr&uuml;se geben. Auch Vergr&ouml;&szlig;erungen einer oder aller Nebenschilddr&uuml;sen lassen sich im Rahmen unterschiedlicher St&ouml;rungen des Kalziumstoffwechsels feststellen. Bei M&auml;nnern kann die Sonographie bei Vergr&ouml;&szlig;erungen der Brust der Unterscheidung zwischen reiner Fettansammlung (Lipomastie) und Dr&uuml;senk&ouml;rpervergr&ouml;&szlig;erung (Gyn&auml;komastie) dienen. Ebenso sind Auff&auml;lligkeiten des Hodensackes mittels Ultraschall gut abzukl&auml;ren. Bei Verdacht auf Hypogonadismus sind Ver&auml;nderungen der Hodengr&ouml;&szlig;e gut feststellbar. Das Hodenvolumen l&auml;sst sich messtechnisch festhalten. Tiefergelegene endokrine Organe wie Nebennieren, Bauchspeicheldr&uuml;se (<a href=\"https:\/\/www.derendokrinologe.ch\/?encyclopedia=pankreas\" target=\"_self\" title=\"Bauchspeicheldr&uuml;se\" class=\"encyclopedia\">Pankreas<\/a>), Eierst&ouml;cke (Ovarien) und ihre Ver&auml;nderungen sind mit Hilfe daf&uuml;r geeigneter Schallk&ouml;pfen ebenfalls darstellbar, vorausgesetzt die Untersuchungsbedingungen sind gut: keine Luft&uuml;berlagerungen, nicht besonders &uuml;bergewichtige Patienten, und f&uuml;r die Darstellung der Eierst&ouml;cke eine volle Harnblase. Tumoren der Nebennieren sowie Tumoren, die von den hormonaktiven Zellen der Bauchspeicheldr&uuml;se ausgehen, sind jedoch oft klein und k&ouml;nnen auch bei optimalen Untersuchungsbedingungen &uuml;bersehen werden. Zystische Ver&auml;nderungen der Eierst&ouml;cke mit Verdickung der Eierstockkapsel, wie sie beim polyzystischen Ovar-Syndrom auftreten, und Tumoren der Eiest&ouml;cke k&ouml;nnen sonographisch erfasst werden. In ausgew&auml;hlten Situationen ist es f&uuml;r die Weiterf&uuml;hrung der Diagnostik hilfreich, wenn aus den dargestellten Organver&auml;nderungen Gewebeproben entnommen werden. Die Probenentnahme kann gezielt mittels durch Ultraschall gesteuerte Feinnadelpunktion realisiert werden. Am h&auml;ufigsten werden auff&auml;llige Strukturver&auml;nderungen der oberfl&auml;chlichen endokrinen Organe bzw. der Schilddr&uuml;se punktiert. Die Punktion ist in diesen Situationen einfach und von der Empfindung her einer Blutentnahme gleichzusetzen. <\/p>\n<p>Endosonographie<br>\n Bei der Endosonographie handelt es sich um die Kombination zwischen Spiegelung und Ultraschalluntersuchung des oberen Verdauungstraktes. Dabei erm&ouml;glicht der Ultraschall die hinter der Wand von Speiser&ouml;hre, Magen und Zw&ouml;lffingerdarm gelegenen Organe darzustellen. Die Endosonographie dient der Abkl&auml;rung bei Erkrankungen der Nebennieren und der Bauchspeicheldr&uuml;se sowie von Geschw&uuml;lsten im Bauch- und Brustbereich. Die Untersuchung eignet sich insbesondere zur Diagnostik sehr kleiner Organver&auml;nderungen in der Bauchspeicheldr&uuml;se oder in den Nebennieren, die mit anderen Untersuchungstechniken, wie auch die bereits erw&auml;hnte klassische Sonographie, nicht feststellbar sind. Mittels Endosonographie sind die Organver&auml;nderungen aus unmittelbarer N&auml;he und mit einer besseren Bildqualit&auml;t sehr gut darstellbar. Im Rahmen der Endosonographie ist es ebenfalls m&ouml;glich gesteuert durch das Endoskop und den Ultraschall gezielt Punktionen dieser tiefer gelegenen Organe durchzuf&uuml;hren und so Gewebeproben f&uuml;r weitere Untersuchungen zu entnehmen (endosonographisch gesteuerte Feinnadelpunktion). <\/p>\n<p>Knochendichtemessung (pQCT Unterarm) und Transiliakale Knochenbiopsie<br>\n Im Funktionsbereich stehen auch Untersuchungsm&ouml;glichkeiten zur Abkl&auml;rung verschiedener St&ouml;rungen des Knochenstoffwechsels zur Verf&uuml;gung. Die Knochendichtemessung wird mittels einer computertomographisch &auml;hnlichen Methode am Unterarm durchgef&uuml;hrt und hat in der Osteoporosediagnostik einen besonderen Stellenwert. Die direkte feingewebliche Analyse von Knochengewebe ist in bestimmten F&auml;llen von Osteoporose und bei verschiedenen Knochenerkrankungen von besonderer diagnostischen Bedeutung. Die Entnahme von Gewebe erfolgt durch die sogenannte transiliakale Knochenbiopsie. Dabei wird nach &ouml;rtlicher Bet&auml;ubung mit einem speziell entwickelten System aus dem Beckenknochen Knochengewebe entnommen. <\/p>\n<p>K&ouml;rperzusammensetzung (Bio-Impedanz-Analyse)<br>\n Verschiedene endokrine Erkrankungen f&uuml;hren zu Stoffwechselst&ouml;rungen. Diese wiederspiegeln sich in St&ouml;rungen der K&ouml;rperzusammensetzung d.h. des Gleichgewichtes zwischen Muskelmasse und Fettmasse. Im Funktionsbereich besteht die M&ouml;glichkeit anhand der sogenannten Bio-Impedanz-Analyse Parameter wie Fettmasse, Muskelmasse, K&ouml;rperwassergehalt, usw. zu bestimmen und dadurch Informationen zur K&ouml;rperzusammensetzung zu ermitteln. <\/p>\n<p>Endokrinologisches Labor (Labordiagnostik) und Funktionsteste (Hormonteste)<br>\n Zum Spektrum der durchgef&uuml;hrten Untersuchungen geh&ouml;ren selbstverst&auml;ndlich auch die verschiedensten Hormonbestimmungen: Hormone der Schilddr&uuml;se, der Nebennieren, der Bauchspeicheldr&uuml;se, Sexualhormone, Hormone der Hirnanhangsdr&uuml;se, Hormone, die den Calcium- und Knochenstoffwechsel steuern. Hormone k&ouml;nnen im Blut und im Urin bestimmt werden. F&uuml;r die Untersuchung im Urin wird im Allgemeinen der 24-Stunden-Sammelurin genommen. Wichtige Aussagen zum Hormonstatus bzw. zu Hormonst&ouml;rungen geben jedoch nicht nur die &bdquo;einfachen&ldquo; Hormonbestimmungen sondern auch die sogenannten Funktionsteste (Hormonteste). Die meisten Teste k&ouml;nnen sowohl unter ambulanten als auch unter station&auml;ren Bedingungen durchgef&uuml;hrt werden, manche jedoch nur unter station&auml;ren Bedingungen. Fast f&uuml;r alle Funktionsteste (Hormonsteste) werden Medikamente (Hormone) entweder als <a href=\"https:\/\/www.derendokrinologe.ch\/?encyclopedia=injektion\" target=\"_self\" title=\"Als Injektion bezeichnet man, im medizinischen Zusammenhang, das Einbringen von fl&uuml;ssigen Arzneimitteln in den K&ouml;rper. Die Injektion wird meistens mit Hilfe einer Spritze verabreicht.\" class=\"encyclopedia\">Injektion<\/a> oder als Tabletten\/Saft verabreicht. Diese haben auf verschiedene Hormone eine Einfluss, d.h. entweder sie hemmen oder sie regen die Produktion von Hormonen an, daher auch die Benennung Hemmteste und Stimulationsteste. Dabei k&ouml;nnen wichtige Schlussfolgerungen bez&uuml;glich der Hormonregulation gezogen werden. Solche Teste sind zum Beispiel zur Untersuchung der Funktion der Hirnanhangsdr&uuml;se und der untergeordneten Dr&uuml;sen (Schilddr&uuml;se, Nebennieren) der Hypophysen (Hirnanhangsdr&uuml;se) &ndash; <a href=\"https:\/\/www.derendokrinologe.ch\/?encyclopedia=stimulationstest\" target=\"_self\" title=\"Der Wachstumshormon-Stimulationstest misst den Anteil von Wachstumshormon im Blut. Nachdem der Patient ein Medikament erhalten hat, dass die Freisetzung von Wachstumshormon ausl&ouml;st, wird dem Patienten mehrmals in bestimmten Zeitabst&auml;nden Blut entnommen. Quelle: http:\/\/novonordisk.ch\/documents\/article_page\/document\/ght_Stimulationstest.asp\" class=\"encyclopedia\">Stimulationstest<\/a> und die Insulinbelastung. Die Insulinbelastung sowie die orale Glukosebelastung und der Hungerversuch dienen zum Beispiel zur Testung der Bauchspeicheldr&uuml;se. In Zusammenarbeit mit der Klinik f&uuml;r Radiologie sind bei speziellen Fragestellungen, z.B. zur genauen Lokalisation eines Hormon&uuml;berschusses, auch Spezialuntersuchungen wie selektive Venenblutentnahmen m&ouml;glich. Dabei wird nach Einf&uuml;hrung eines Katheters in die ableitende Gef&auml;&szlig;e verschiedener endokriner Organe (z.B. Hirnanhangsdr&uuml;se, Nebennieren) Blut aus unmittelbarer N&auml;he des betreffenden Organs f&uuml;r die Hormonbestimmungen entnommen. <\/p>\n<p>Osteoporose <\/p>\n<p>Unter Osteoporose versteht man eine Knochendichteminderung, die im Verlauf mit Knochenbr&uuml;chen (Frakturen) und Verminderung von Knochenmasse, -struktur und -funktion einhergeht. Man unterscheidet die prim&auml;re Osteoporose, die die postmenopausale Knochendichteminderung in Folge von Mangel an weiblichen Hormonen und die Altersosteoporose einschlie&szlig;t, von der sekund&auml;ren Osteoporose, die durch verschiedene Faktoren wie &Uuml;berfunktion der Schilddr&uuml;se, &Uuml;berproduktion oder Einnahme von Cortison, &Uuml;berfunktion der Nebenschilddr&uuml;sen, Nierenfunktionsst&ouml;rungen, Erkrankungen des Magen-Darmtrakts, Tumorerkrankungen, <a href=\"https:\/\/www.derendokrinologe.ch\/?encyclopedia=chronisch\" target=\"_self\" title=\"Als chronisch bezeichnet man einen permanent andauernden Vorgang.\" class=\"encyclopedia\">chronisch<\/a> entz&uuml;ndlichen Erkrankungen, angeborene St&ouml;rungen oder Einnahme bestimmter Medikamente verursacht werden kann. <\/p>\n<p>Erkrankungen der Gonaden (Geschlechtsdr&uuml;sen)<\/p>\n<p>Die Diagnostik und Therapie von Erkrankungen der Geschlechtsdr&uuml;sen sollte idealerweise in enger Zusammenarbeit von &Auml;rzten der Fachgebiete Endokrinologe, Urologie und Gyn&auml;kologie erfolgen. <\/p>\n<p>Erkrankungen der m&auml;nnlichen Gonaden <\/p>\n<p>Prim&auml;rer Hypogonadismus<br>\n Der prim&auml;re Hypogonadismus ist eine Funktionsst&ouml;rung der Hoden, die die Spermien- und Testosteronbildung betrifft und von einem sekund&auml;ren Hypogonadismus, der durch eine Funktionsst&ouml;rung der &uuml;bergeordneten Regulationshormone der Hirnanhangdr&uuml;se und des <a href=\"https:\/\/www.derendokrinologe.ch\/?encyclopedia=hypothalamus\" target=\"_self\" title=\"Der Hypothalamus ist ein Abschnitt des Zwischenhirns im Bereich der Sehnervenkreuzung. Der Hypophysenstiel&nbsp; verbindet den Hypothalamus mit der Hypophyse, deren Hinterlappen noch als Teil des Hypothalamus bezeichnet wird. Der Hypothalamus bildet unterschiedliche Hormone, die verschiedene Funktionen, wie etwa den Blutdruck, des K&ouml;rpers steuern.&nbsp;\" class=\"encyclopedia\">Hypothalamus<\/a> hervorgerufen wird, unterschieden werden kann. Als Ursachen des prim&auml;ren Hypogonadismus kommen angeborene Erkrankungen, Hodenhochstand, Operationen, Verletzungen, Tumorerkrankungen, Viruserkrankungen, Strahlen- oder Chemotherapie und Entz&uuml;ndungen in Frage. Bei Erkrankung im Kindesalter bzw. vor abgeschlossener Pubert&auml;t fallen <a href=\"https:\/\/www.derendokrinologe.ch\/?encyclopedia=klinisch\" target=\"_self\" title=\"Klinisch kann&nbsp;folgende Bedeutungen haben: Krankhaft, &uuml;berm&auml;ssig hygienisch, kalt, zu einer Klinik geh&ouml;rend, in einer Klinik befindlich\" class=\"encyclopedia\">klinisch<\/a> Hochwuchs, Ausbleiben des Stimmbruchs, weiblicher Behaarungstyp, infantiler Penis, ausbleibender Bartwuchs, trockene Haut, Blutarmut, weibliches Fettverteilungsmuster und Fettstoffwechselst&ouml;rungen auf. Liegt eine erworbene Hodenfunktionsst&ouml;rung mit Auftreten nach abschlossener Pubert&auml;t vor, kommt es zu Osteoporose (Knochendichteminderung), nachlassender Bart-, Achsel-, Scham- und K&ouml;rperbehaarung, Bl&auml;sse, Blutarmut, zunehmender weiblicher Fettverteilung, nachlassender Muskelkraft, Fettstoffwechselst&ouml;rungen und zunehmender Unfruchtbarkeit (Infertilit&auml;t). <\/p>\n<p>Erkrankungen der weiblichen Gonaden <\/p>\n<p>Amenorrhoe<br>\nEine prim&auml;re Amenorrhoe ist definiert als Ausbleiben der spontan einsetzenden Regelblutung bis zum 16. Lebensjahr. Demgegen&uuml;ber ist eine sekund&auml;re Amenorrhoe durch das Ausbleiben der Menstruation f&uuml;r mehr als drei Monate bei vorher normalem Zyklus charakterisiert. Die Ursachen einer Amenorrhoe sind vielf&auml;ltig und reichen von psychogenen bzw. emotionalen Einfl&uuml;ssen &uuml;ber angeborene und erworbene Erkankungen der Eierst&ouml;cke und der Geb&auml;rmutter zu Funktionsst&ouml;rungen der Hirnanhangdr&uuml;se, des <a href=\"https:\/\/www.derendokrinologe.ch\/?encyclopedia=hypothalamus\" target=\"_self\" title=\"Der Hypothalamus ist ein Abschnitt des Zwischenhirns im Bereich der Sehnervenkreuzung. Der Hypophysenstiel&nbsp; verbindet den Hypothalamus mit der Hypophyse, deren Hinterlappen noch als Teil des Hypothalamus bezeichnet wird. Der Hypothalamus bildet unterschiedliche Hormone, die verschiedene Funktionen, wie etwa den Blutdruck, des K&ouml;rpers steuern.&nbsp;\" class=\"encyclopedia\">Hypothalamus<\/a>, der Schilddr&uuml;se und der Nebennieren oder einer Schwangerschaft. <\/p>\n<p>Polyzystisches Ovar<br>\n Das polyzystische Ovar oder PCO-Syndrom ist eine Erkrankung des Eierstocks, die durch Hohlraumbildung (Zystenbildung) und Verdickung der Eierstockkapsel gekennzeichnet ist. <a href=\"https:\/\/www.derendokrinologe.ch\/?encyclopedia=klinisch\" target=\"_self\" title=\"Klinisch kann&nbsp;folgende Bedeutungen haben: Krankhaft, &uuml;berm&auml;ssig hygienisch, kalt, zu einer Klinik geh&ouml;rend, in einer Klinik befindlich\" class=\"encyclopedia\">Klinisch<\/a> kommt es zum Hirsutismus mit vermehrter m&auml;nnlicher K&ouml;rperbehaarung an Oberlippe, Brust, Sternum, R&uuml;cken, Armen und Beinen sowie zum Ausbleiben de Regel (Amenorrhoe) mit Unfruchtbarkeit, verursacht durch vermehrte Bildung von m&auml;nnlichen Hormonen und Hormonvorstufen im Eierstock. <\/p>\n<p>Endokrin aktive Ovarialtumoren<br>\n Endokrin aktive Ovarialtumoren sind gutartige und b&ouml;sartige Tumoren der Eierst&ouml;cke, die Hormone produzieren. Die h&auml;ufigsten endokrin aktiven Ovarialtumoren sind &ouml;strogenbildende Tumoren (Granulosazelltumoren, Thekazelltumoren), androgenbildende Tumoren wie Androblastome, Leydig-Zell-Tumoren, Sertoli-Leydig-Zell-Tumoren und Gynandroblastome sowie Keimzelltumoren, darunter Teratome, die Schilddr&uuml;senhormon (Thyroxin)- und Schwangerschaftshormon (HCG)-bildend sind sowie die Chorinkarzinome, die ebenfalls HCG produzieren. <a href=\"https:\/\/www.derendokrinologe.ch\/?encyclopedia=klinisch\" target=\"_self\" title=\"Klinisch kann&nbsp;folgende Bedeutungen haben: Krankhaft, &uuml;berm&auml;ssig hygienisch, kalt, zu einer Klinik geh&ouml;rend, in einer Klinik befindlich\" class=\"encyclopedia\">Klinisch<\/a> &auml;u&szlig;ern sich &ouml;strogenbildende Tumoren durch einen vermeintlich verfr&uuml;hten Pubert&auml;tseintritt bei Kindern (Pseudopubertas praecox) und durch unregelm&auml;&szlig;ige Regelblutungen und Blutungen in der Postmenopause bei erwachsenen Frauen. Androgenbildende Eierstocktumoren zeigen das Bild einer &bdquo;Entweiblichung&ldquo; mit Ausbleiben der Menstruation, R&uuml;ckbildung der Brust und der Geb&auml;rmutter sowie eine Zunahme der &bdquo;Verm&auml;nnlichung&ldquo; mit zunehmender K&ouml;rperbehaarung nach m&auml;nnlichem Typ, tieferer Stimme, m&auml;nnlichem Aussehen, Aknebildung, Stirnglatze und Klitoriswachstum. HCG (Schwangerschaftshormon) kann eine Schwangerschaft vort&auml;uschen. Die Schilddr&uuml;senhormonbildung eines endokrin aktiven Ovarialtumors kann zu dem Bild einer Schilddr&uuml;sen&uuml;berfunktion (<a href=\"https:\/\/www.derendokrinologe.ch\/?encyclopedia=hyperthyreose\" target=\"_self\" title=\"&Uuml;berfunktion der Schilddr&uuml;se\" class=\"encyclopedia\">Hyperthyreose<\/a>) f&uuml;hren. <\/p>\n<p>Polyglandul&auml;re Autoimmunit&auml;t <\/p>\n<p>Hierunter versteht man den Sonderfall der Erkrankung mehrerer Hormondr&uuml;sen durch die Bildung von Schl&uuml;sselmolek&uuml;len, die gegen den eigenen K&ouml;rper gerichtet sind (Antik&ouml;rper) im Sinne einer Autoimmunerkrankung. Man unterscheidet drei Typen der polyglandularen Autoimmunit&auml;t.<\/p>\n<p>Typ I: Unterfunktion der Nebennierenrinde (Morbus Addison) und Unterfunktion der Nebenschilddr&uuml;sen (Hypoparathyreoidismus) in Kombination mit einer Funktionsst&ouml;rung einer Untergruppe der wei&szlig;en Blutk&ouml;rperchen (Lymphozytenfunktionsst&ouml;rung) und einer Pilzerkrankung der Haut und Schleimh&auml;ute (mukokutane Candidiasis) <\/p>\n<p>Typ II: Unterfunktion der Nebennierenrinde (Morbus Addison), Zuckererkrankung als Zeichen des Funktionsausfalls der Bauchspeicheldr&uuml;se (<a href=\"https:\/\/www.derendokrinologe.ch\/?encyclopedia=diabetes-mellitus\" target=\"_self\" title=\"Umgangssprachlich &bdquo;Zuckerkrankheit&ldquo; genannt, (lat.: honigs&uuml;sser Durchfluss) ist eine Stoffwechselerkrankung, die zu erh&ouml;hten Blutzuckerwerten f&uuml;hrt. Es gibt zwei wesentliche Formen des Diabetes: Typ 1 und Typ 2 Diabetes.\" class=\"encyclopedia\">Diabetes mellitus<\/a> Typ I) und Autoimmunerkrankung der Schilddr&uuml;se (<a href=\"https:\/\/www.derendokrinologe.ch\/?encyclopedia=hashimoto-thyreoiditis\" target=\"_self\" title=\"Autoimmunkrankheit der Schilddr&uuml;se, welche oft mit einer Unterfunktion einhergeht.\" class=\"encyclopedia\">Hashimoto-Thyreoiditis<\/a>). Als Schmidt-Syndrom bezeichnet man die alleinige Kombination aus M. Addison und der Autoimmunthyreoiditis Hashimoto. <\/p>\n<p>Typ III: Autoimmunerkrankung der Schilddr&uuml;se und Funktionsverlust der Bauchspeicheldr&uuml;se im Rahmen einer Zuckererkrankung (<a href=\"https:\/\/www.derendokrinologe.ch\/?encyclopedia=diabetes-mellitus\" target=\"_self\" title=\"Umgangssprachlich &bdquo;Zuckerkrankheit&ldquo; genannt, (lat.: honigs&uuml;sser Durchfluss) ist eine Stoffwechselerkrankung, die zu erh&ouml;hten Blutzuckerwerten f&uuml;hrt. Es gibt zwei wesentliche Formen des Diabetes: Typ 1 und Typ 2 Diabetes.\" class=\"encyclopedia\">Diabetes mellitus<\/a> Typ I) in Kombination mit einer Magenschleimhautentz&uuml;ndung (atrophische Typ A-Gastritis), in deren Folge h&auml;ufig eine spezielle Form der Blutarmut (pernizi&ouml;se An&auml;mie) auftritt. <\/p>\n<p>Erkrankungen der Nebennieren<\/p>\n<p>Die Einteilung der Nebennierenerkrankungen folgt dem Aufbau der Nebenniere, die aus Nebennierenrinde und Nebennierenmark besteht. <\/p>\n<p>Erkrankungen der Nebennierenrinde <\/p>\n<p>Chronische prim&auml;re Nebennierenrinden-Insuffizienz (Morbus Addison)<br>\n Im Verlauf einer Unterfunktion der Nebennnierenrinde, die auf einer Erkrankung der Nebennierenrinde selbst beruht (prim&auml;r), kommt es zu einem Mangel der in der Nebennierenrinde produzierten Hormone, darunter Aldosteron und lebensnotwendiges k&ouml;rpereigenes Cortisol. Als Ursachen kommen autoimmunologische Prozesse (Bildung von Schl&uuml;sselmolek&uuml;len, die gegen den eigenen K&ouml;rper gerichtet sind), Tuberkulose, Sarkoidose, Absiedelung b&ouml;sartiger Tumoren, Virusinfektionen und genetische St&ouml;rungen in Frage. <a href=\"https:\/\/www.derendokrinologe.ch\/?encyclopedia=klinisch\" target=\"_self\" title=\"Klinisch kann&nbsp;folgende Bedeutungen haben: Krankhaft, &uuml;berm&auml;ssig hygienisch, kalt, zu einer Klinik geh&ouml;rend, in einer Klinik befindlich\" class=\"encyclopedia\">Klinisch<\/a> bietet sich das Bild chronischer Schw&auml;che, leichter Erm&uuml;dbarkeit, Gewichtsverlust, Appetitlosigkeit, &Uuml;belkeit, Erbrechen, Bauchbeschwerden, zunehmende Hautf&auml;rbung und niedrigen Blutdrucks.<\/p>\n<p>Akute Nebennierenrindeninsuffizienz<br>\n Die akute Nebennierenrindeninsuffizienz ist die schnelle und akut lebensbedrohlich verlaufende Form des Morbus Addison. Urs&auml;chlich sind Nebennierenblutungen, Thrombose (Blutgerinnsel) der die Nebenniere versorgenden Gef&auml;&szlig;e, bakterielle Blutvergiftung (Meningokokkensepsis bei Waterhouse-Friderichsen-Syndrom), akutes Absetzen von Cortisonpr&auml;paraten sowie ein <a href=\"https:\/\/www.derendokrinologe.ch\/?encyclopedia=chronisch\" target=\"_self\" title=\"Als chronisch bezeichnet man einen permanent andauernden Vorgang.\" class=\"encyclopedia\">chronisch<\/a> unbehandelter Morbus Addison. Die Patienten leiden unter &Uuml;belkeit, Erbrechen, Durchf&auml;llen, schlechtem Allgemeinzustand, kolikartigen Bauchschmerzen, niedrigem Blutdruck bis zum Schock und gelegentlich unter aufsteigenden L&auml;hmungen. Ist eine bakterielle Blutvergiftung (Meningokokkensepsis) urs&auml;chlich, kommt es weiterhin zu hohem Fieber, Nackensteifigkeit sowie Haut- und Schleimhautblutungen. <\/p>\n<p>Hypercortisolismus (Cushing-Syndrom)<br>\n Als Cushing-Syndrom wird die &Uuml;berproduktion von k&ouml;rpereigenem Cortisol in der Nebennierenrinde und die damit verbundenen klinischen Zeichen bezeichnet. Man unterscheidet das Cushing- Syndrom als Erkrankung der Nebenniere selbst von dem Morbus Cushing, dem eine &Uuml;berproduktion des die Nebennierenproduktion von Cortisol stimulierenden Hormons ACTH aus der Hirnanhangsdr&uuml;se zugrunde liegt. In seltenen F&auml;llen kann der Cortisol-&Uuml;berschu&szlig; nicht aus Nebenniere oder Hirnanhangdr&uuml;se, sondern von Tumoren (z.B. aus Lunge oder Bauchspeichedr&uuml;se) stammen, die Cortisol produzieren (ektopes ACTH-Syndrom). Der Cortisol-&Uuml;berschu&szlig; f&uuml;hrt zu Ver&auml;nderungen des &auml;u&szlig;eren Erscheinungsbildes mit stammbetonter Fettumverteilung, Gesichtsschwellung, B&uuml;ffelnacken, Vollmondgesicht, d&uuml;nner Haut, Neigung zu Bluterg&uuml;ssen, r&ouml;tlicher Streifenbildung an Bauch, H&uuml;ften und Oberarmen, Aknebildung, vermehrter K&ouml;rperbehaarung nach m&auml;nnlichem Typ (Hirsutismus) sowie zu Muskelschw&auml;che, Knochendichteminderung (Osteoporose), Depressionen, hohem Blutdruck (Hypertonie) und zur Zuckerkrankheit (<a href=\"https:\/\/www.derendokrinologe.ch\/?encyclopedia=diabetes-mellitus\" target=\"_self\" title=\"Umgangssprachlich &bdquo;Zuckerkrankheit&ldquo; genannt, (lat.: honigs&uuml;sser Durchfluss) ist eine Stoffwechselerkrankung, die zu erh&ouml;hten Blutzuckerwerten f&uuml;hrt. Es gibt zwei wesentliche Formen des Diabetes: Typ 1 und Typ 2 Diabetes.\" class=\"encyclopedia\">Diabetes mellitus<\/a>). <\/p>\n<p>Prim&auml;rer Hyperaldosteronismus (Morbus Conn)<br>\n Der prim&auml;re Hyperaldosteronismus ist gekennzeichnet durch hohen Blutdruck (Hypertonie) und Blutsalzver&auml;nderungen, insbesondere zu niedriges Kalium im Blut (Hypokali&auml;mie). Weiterhin kann es bei dieser Erkrankung, der eine &Uuml;berproduktion des Hormons Aldosteron in der Nebennierenrinde zugrunde liegt, zu Muskelschw&auml;che und -kr&auml;mpfen, gesteigertem Durst, L&auml;hmungen und Herzrhythmusst&ouml;rungen kommen. <\/p>\n<p>Adrenogenitales Syndrom (AGS)<br>\nDas Adrenogenitale Syndrom ist ein Sammelbegriff f&uuml;r eine Reihe angeborener St&ouml;rungen der Cortisol-Herstellung in der Nebennierenrinde. Diese treten meist im Kindesalter auf, k&ouml;nnen aber auch erst im Erwachsenenalter manifest werden (Late-onset-AGS). Symptome sind unter anderen die Virilisierung (Verm&auml;nnlichung und Angleichung an den m&auml;nnlichen K&ouml;rperbau) sowie ein Salzverlustsyndrom, das zu Trinkschw&auml;che, Interessenlosigkeit, Erbrechen, Austrocknung und Blutsalzverschiebungen (Hyponatri&auml;mie, Hyperkali&auml;mie, metabolische Azidose) f&uuml;hrt. <\/p>\n<p>Nebennierenrindenadenom<br>\n Das Nebennierenadenom ist der h&auml;ufigste gutartige Nebennierenrindentumor. Nebennierentumoren k&ouml;nnen generell entweder Hormone produzieren (hormonell aktiv) oder inaktiv sein. Bekannt sind Nebennierenadenome, die Aldosteron, Androgene (m&auml;nnliche Geschlechtshormone), &Ouml;strogene (weibliche Geschlechtshormone) oder Cortisol produzieren. Endokrin aktive Adenome verursachen ein Cushing-Syndrom (s.o.), ein Conn-Syndrom (s.o.), Androgenisierungserscheinungen bei der Frau mit vermehrter m&auml;nnlicher K&ouml;rperbehaarung (Hirsutismus), Akne, Stimmver&auml;nderung, Verm&auml;nnlichung des Genitales oder Brustentwicklung (Gyn&auml;komastie) beim Mann, zusammen mit R&uuml;ckbildung (Atrophie) der Hoden, Abnahme der sexuellen Lust (Libido) und Stimmver&auml;nderungen. Die Cortisol&uuml;berproduktion kann auch grenzwertig sein und ist dann <a href=\"https:\/\/www.derendokrinologe.ch\/?encyclopedia=klinisch\" target=\"_self\" title=\"Klinisch kann&nbsp;folgende Bedeutungen haben: Krankhaft, &uuml;berm&auml;ssig hygienisch, kalt, zu einer Klinik geh&ouml;rend, in einer Klinik befindlich\" class=\"encyclopedia\">klinisch<\/a> nicht auff&auml;llig (&bdquo;subklinisches&ldquo; Cushing-Syndrom). <\/p>\n<p>Nebennierenrindenkarzinom<br>\n Das Nebennierenrindenkarzinom ist ein b&ouml;sartiger Tumor der Nebennierenrinde, der in manchen F&auml;llen wie die Nebennierenrindenadenome Hormone wie Cortisol oder Mineralokortikoide (z.B. Aldosteron) bilden kann. Auff&auml;llig wird das Nebennierenrindenkarzinom h&auml;ufig, neben den hormontypischen Ver&auml;nderungen bei hormonaktiven Tumoren (Cushing-Syndrom, Morbus Conn, s.o.), durch klinische Zeichen, die durch Raumverdr&auml;ngung des Tumors verursacht werden: aufgetriebener Bauch, Druckgef&uuml;hl, Appetitlosigkeit und Gewichtsabnahme. <\/p>\n<p>Erkrankung des Nebennierenmarks <\/p>\n<p>Ph&auml;ochromozytom<br>\n Das Ph&auml;ochromozytom ist ein Tumor, der von speziellen Zellen (chromaffinen Zellen) ausgeht, die sich im Nebennierenmark (90% aller Ph&auml;ochromozytome) und in bestimmten Nervenleitbahnen, den Grenzstr&auml;ngen, befinden. 10-15% der Ph&auml;ochromozytome sind b&ouml;sartig (maligne). Ph&auml;ochromozytome bilden im &Uuml;berschu&szlig; die Stre&szlig;hormone Adrenalin und Noradrenalin. Dies erkl&auml;rt die typischen klinischen Zeichen bei Vorliegen eines Ph&auml;ochromozytoms: anfallsartige Hochdruckkrisen mit Kopfschmerzen, Herzklopfen, Schwitzen, Bl&auml;sse, &Uuml;belkeit oder auch Dauerbluthochdruck sowie Gewichtsabnahme und Herzrhythmusst&ouml;rungen. Bei l&auml;ngerem unbehandelten Bestehen kann es zu Komplikationen wie Augenhintergrundver&auml;nderungen, Herzinfarkt, Schlaganfall sowie Nierenunterfunktion kommen. <\/p>\n<p>Schilddr&uuml;senerkrankungen<\/p>\n<p>Euthyreote Struma<br>\nAls euthyreote Struma bezeichnet man eine nicht entz&uuml;ndliche, nicht b&ouml;sartige und nicht mit einer Schilddr&uuml;sen&uuml;ber- oder unterfunktion einhergehende Schilddr&uuml;senvergr&ouml;&szlig;erung. Die h&auml;ufigste Ursache einer euthyreoten Struma ist der Jodmangel. <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.derendokrinologe.ch\/?encyclopedia=hyperthyreose\" target=\"_self\" title=\"&Uuml;berfunktion der Schilddr&uuml;se\" class=\"encyclopedia\">Hyperthyreose<\/a><br>\n Eine <a href=\"https:\/\/www.derendokrinologe.ch\/?encyclopedia=hyperthyreose\" target=\"_self\" title=\"&Uuml;berfunktion der Schilddr&uuml;se\" class=\"encyclopedia\">Hyperthyreose<\/a> ist eine &Uuml;berfunktion der Schilddr&uuml;se, die laborchemisch und <a href=\"https:\/\/www.derendokrinologe.ch\/?encyclopedia=klinisch\" target=\"_self\" title=\"Klinisch kann&nbsp;folgende Bedeutungen haben: Krankhaft, &uuml;berm&auml;ssig hygienisch, kalt, zu einer Klinik geh&ouml;rend, in einer Klinik befindlich\" class=\"encyclopedia\">klinisch<\/a> (feuchte, warme Haut, Zittern, Herzrasen, schnelle Erm&uuml;dbarkeit, Unruhe, Osteoporose) nachweisbar ist. In seltenen F&auml;llen kann eine thyreotoxischen Krise (akut einsetzende, lebensbedrohliche Steigerung einer <a href=\"https:\/\/www.derendokrinologe.ch\/?encyclopedia=hyperthyreose\" target=\"_self\" title=\"&Uuml;berfunktion der Schilddr&uuml;se\" class=\"encyclopedia\">Hyperthyreose<\/a>) mit Kr&auml;fteverfall, Herz-Kreislaufkomplikationen und schweren Durchf&auml;llen auftreten. Als Ursachen kommen insbesondere Autoimmunerkrankungen (Morbus Basedow, <a href=\"https:\/\/www.derendokrinologe.ch\/?encyclopedia=hashimoto-thyreoiditis\" target=\"_self\" title=\"Autoimmunkrankheit der Schilddr&uuml;se, welche oft mit einer Unterfunktion einhergeht.\" class=\"encyclopedia\">Hashimoto-Thyreoiditis<\/a>), bei denen der menschliche Organismus Schl&uuml;sselmolek&uuml;le (Antik&ouml;rper) gegen k&ouml;rpereigenes Gewebe bildet, enthemmtes Schilddr&uuml;sengewebe (fokale oder disseminierte Autonomie), Schilddr&uuml;senentz&uuml;ndungen (de Quervain-Thyreoiditis, Strahlenthyreoiditis) oder Hirnanhangsdr&uuml;senerkrankungen (TSH-produzierende Hypophysenadenome) in Frage. <\/p>\n<p>Morbus Basedow<br>\n Der Morbus Basedow ist eine Autoimmunerkrankung (s.a. <a href=\"https:\/\/www.derendokrinologe.ch\/?encyclopedia=hyperthyreose\" target=\"_self\" title=\"&Uuml;berfunktion der Schilddr&uuml;se\" class=\"encyclopedia\">Hyperthyreose<\/a>), die einzeln oder zusammen eine &Uuml;berproduktion der Schilddr&uuml;se (<a href=\"https:\/\/www.derendokrinologe.ch\/?encyclopedia=hyperthyreose\" target=\"_self\" title=\"&Uuml;berfunktion der Schilddr&uuml;se\" class=\"encyclopedia\">Hyperthyreose<\/a>), eine endokrine Orbitopathie und typische Hautver&auml;nderungen (Dermatopathie, pr&auml;tibiales Myx&ouml;dem) verursachen kann. <\/p>\n<p>Endokrine Orbitopathie<br>\n Hierunter versteht man beidseitige, durch eine Immunreaktion hervorgerufene, infiltrative und nichtinfiltrative Prozesse des die Augen umgebenden Fett- und Bindegewebes, die <a href=\"https:\/\/www.derendokrinologe.ch\/?encyclopedia=klinisch\" target=\"_self\" title=\"Klinisch kann&nbsp;folgende Bedeutungen haben: Krankhaft, &uuml;berm&auml;ssig hygienisch, kalt, zu einer Klinik geh&ouml;rend, in einer Klinik befindlich\" class=\"encyclopedia\">klinisch<\/a> insbesondere durch Hervortreten der Aug&auml;pfel mit Bewegungsst&ouml;rungen der Augen und unvollst&auml;ndigem Lidschlu&szlig; auffallen. Als Beschwerden k&ouml;nnen Augenschmerzen, Tr&auml;nen, Lichtempfindlichkeit, Fremdk&ouml;rpergef&uuml;hl, verschwommenes und Doppelt-Sehen sowie Kopfschmerzen auftreten. Diese Erkrankung tritt h&auml;ufig in Zusammenhang mit einer Autoimmunerkrankung der Schilddr&uuml;se (M. Basedow, <a href=\"https:\/\/www.derendokrinologe.ch\/?encyclopedia=hashimoto-thyreoiditis\" target=\"_self\" title=\"Autoimmunkrankheit der Schilddr&uuml;se, welche oft mit einer Unterfunktion einhergeht.\" class=\"encyclopedia\">Hashimoto-Thyreoiditis<\/a>, s.a. <a href=\"https:\/\/www.derendokrinologe.ch\/?encyclopedia=hyperthyreose\" target=\"_self\" title=\"&Uuml;berfunktion der Schilddr&uuml;se\" class=\"encyclopedia\">Hyperthyreose<\/a>) auf, kann sich aber auch zeitlich verschoben oder unabh&auml;ngig von einer Schilddr&uuml;senerkrankung entwickeln. <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.derendokrinologe.ch\/?encyclopedia=hypothyreose\" target=\"_self\" title=\"Unterfunktion der Schilddr&uuml;se\" class=\"encyclopedia\">Hypothyreose<\/a><br>\n Die mangelnde Versorgung von K&ouml;rperzellen mit Schilddr&uuml;senhormonen bezeichnet man als <a href=\"https:\/\/www.derendokrinologe.ch\/?encyclopedia=hypothyreose\" target=\"_self\" title=\"Unterfunktion der Schilddr&uuml;se\" class=\"encyclopedia\">Hypothyreose<\/a>. Diese kommt in den meisten F&auml;llen durch fehlende oder unzureichende Produktion der Schilddr&uuml;senhormone in der Schilddr&uuml;se selbst zustande (prim&auml;re <a href=\"https:\/\/www.derendokrinologe.ch\/?encyclopedia=hypothyreose\" target=\"_self\" title=\"Unterfunktion der Schilddr&uuml;se\" class=\"encyclopedia\">Hypothyreose<\/a>), kann aber auch durch die fehlende Bildung von &uuml;bergeordneten Hormonen in der Hirnanhangdr&uuml;se oder des <a href=\"https:\/\/www.derendokrinologe.ch\/?encyclopedia=hypothalamus\" target=\"_self\" title=\"Der Hypothalamus ist ein Abschnitt des Zwischenhirns im Bereich der Sehnervenkreuzung. Der Hypophysenstiel&nbsp; verbindet den Hypothalamus mit der Hypophyse, deren Hinterlappen noch als Teil des Hypothalamus bezeichnet wird. Der Hypothalamus bildet unterschiedliche Hormone, die verschiedene Funktionen, wie etwa den Blutdruck, des K&ouml;rpers steuern.&nbsp;\" class=\"encyclopedia\">Hypothalamus<\/a> auftreten (sekund&auml;re bzw. terti&auml;re <a href=\"https:\/\/www.derendokrinologe.ch\/?encyclopedia=hypothyreose\" target=\"_self\" title=\"Unterfunktion der Schilddr&uuml;se\" class=\"encyclopedia\">Hypothyreose<\/a>). Die <a href=\"https:\/\/www.derendokrinologe.ch\/?encyclopedia=hypothyreose\" target=\"_self\" title=\"Unterfunktion der Schilddr&uuml;se\" class=\"encyclopedia\">Hypothyreose<\/a> &auml;u&szlig;ert sich <a href=\"https:\/\/www.derendokrinologe.ch\/?encyclopedia=klinisch\" target=\"_self\" title=\"Klinisch kann&nbsp;folgende Bedeutungen haben: Krankhaft, &uuml;berm&auml;ssig hygienisch, kalt, zu einer Klinik geh&ouml;rend, in einer Klinik befindlich\" class=\"encyclopedia\">klinisch<\/a> durch allgemeine Schw&auml;che, rasche Erm&uuml;dbarkeit, st&auml;ndiges Frieren, Konzentrationsschw&auml;che, Interessenverlust, trockene, schuppige Haut und Wassereinlagerungen (&Ouml;deme) in Gesicht und Beinen. Ferner kann es zu Herzbeschwerden, Kopfschmerzen und Durchblutungsst&ouml;rungen kommen. Die <a href=\"https:\/\/www.derendokrinologe.ch\/?encyclopedia=hypothyreose\" target=\"_self\" title=\"Unterfunktion der Schilddr&uuml;se\" class=\"encyclopedia\">Hypothyreose<\/a> kann angeboren oder durch unter anderen durch Schilddr&uuml;senentz&uuml;ndung, Strahleneinwirkung, operative Eingriffe oder medikament&ouml;s erworben sein. <\/p>\n<p>Schilddr&uuml;senentz&uuml;ndungen (Thyreoiditiden)<br>\n Unterschieden werden die pl&ouml;tzlich einsetzende Schilddr&uuml;senentz&uuml;ndung (Thyreoiditis) mit starken Beschwerden wie Schmerzen, Fieber, Lymphknotenschwellungen, Druckempfindlichkeit und Hautr&ouml;tung &uuml;ber der Schilddr&uuml;se, denen meist eine bakterielle Entz&uuml;ndung zugrunde liegt (als Sonderformen gelten die Strahlenthyreoiditis, traumatische Thyreoiditis und akute Virusthyreoiditis), von der subakuten Thyreoiditis de Quervain und der chronischen, durch Autoimmunreaktion verursachten Thyreoiditis Hashimoto, deren Verlauf &uuml;ber Jahre schmerzlos und oft unbemerkt verlaufen kann. <\/p>\n<p>Gutartige Tumorerkrankungen der Schilddr&uuml;se<br>\n Als h&auml;ufigsten gutartigen Tumor der Schilddr&uuml;se ist das Schilddr&uuml;senadenom zu nennen. Als Sonderform gilt das autonome Adenom, das von der Regulation durch &uuml;bergeordnete Hormonzentren unabh&auml;ngig Schilddr&uuml;senhormone bildet und freisetzt und so h&auml;ufig zu einer &Uuml;berfunktion der Schilddr&uuml;se f&uuml;hrt. Bei Knoten der Schilddr&uuml;se mu&szlig; ein b&ouml;sartiger Tumor immer ausgeschlossen werden.<\/p>\n<p>B&ouml;sartige Tumorerkrankungen der Schilddr&uuml;se<br>\n B&ouml;sartige Tumorerkrankungen der Schilddr&uuml;se beinhalten Karzinome, Sarkome und Absiedelungen anderer b&ouml;sartiger Tumore des K&ouml;rpers (Metastasen). Als Sonderform tritt das famili&auml;r geh&auml;ufte C-Zell-Karzinom (auch medull&auml;res Schilddr&uuml;senkarzinom genannt) auf, das von den parafollikul&auml;ren Schilddr&uuml;senzellen ausgeht und Calcitonin produziert. Calcitonin ist ein in den Knochenstoffwechsel eingreifendes <a href=\"https:\/\/www.derendokrinologe.ch\/?encyclopedia=hormon\" target=\"_self\" title=\"&#8232;Ein Hormon ist eine unterschiedlich definierte Sammelbezeichnung f&uuml;r verschiedene Botenstoffe, die von spezialisierten Zellen produziert und abgegeben werden, um spezifische Wirkungen oder Regulationsfunktionen im menschlichen K&ouml;rper zu verrichten.\" class=\"encyclopedia\">Hormon<\/a> und kann im Falle einer &Uuml;berproduktion Hitzewallungen und Durchf&auml;lle ausl&ouml;sen. <\/p>\n<p>Quelle: &copy; Universit&auml;tsklinikum Gie&szlig;en und Marburg GmbH <\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Endokrinologie ist die Lehre von Erkrankungen der hormonproduzierenden Organe und besch\u00e4ftigt sich mit den Folgen der Hormonwirkungen auf das gesamte Organsystem. Die Erkrankungen der hormonproduzierenden Organe setzen sich zusammen aus Erkrankungen der \u2022Hypophyse (Hirnanhangdr\u00fcse) \u2022Schilddr\u00fcse \u2022Nebenschilddr\u00fcse &#038; Nebenniere \u2022Pankreas (Bauchspeicheldr\u00fcse) \u2022Gonaden (Geschlechtsdr\u00fcsen) Ein besonderer Schwerpunkt sind erbliche Erkrankungen, die &hellip; <a href=\"https:\/\/www.derendokrinologe.ch\/?page_id=641\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"class_list":["post-641","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.derendokrinologe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/641","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.derendokrinologe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.derendokrinologe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.derendokrinologe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.derendokrinologe.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=641"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.derendokrinologe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/641\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":702,"href":"https:\/\/www.derendokrinologe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/641\/revisions\/702"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.derendokrinologe.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=641"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}